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Aktualisiert: vor 2 Stunden 56 Minuten

MWST-Publikationen: Materielle Anpassungen veröffentlicht (Thema Versicherungen)

Do, 07/26/2018 - 16:49

Kurzmitteilung

Am 24. Juli 2018 wurden materielle Anpassungen betreffend die Publikationen zur Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes auf der Website der Eidg. Steuerverwaltung veröffentlicht:

Thema: Versicherungen

04 Steuerobjekt

6.19 Versicherungs-, Rückversicherungs- und Sozialversicherungsleistungen

 

16 Versicherungswesen

1.2 Versicherungsleistungen

 

16 Versicherungswesen

1.1 Grundsatz

 

14 Finanzbereich

5.3.2 Bankdienstleistungen an diese Vorsorgeeinrichtungen

 

14 Finanzbereich

5.3.1 Leistungen von Vorsorgeeinrichtungen

 

Link: MWST-Publikationen (admin.ch)

Besteuerung nach dem Aufwand - Kreisschreiben publiziert

Do, 07/26/2018 - 15:55

Die Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) hat am 24. Juli 2018 das Kreisschreiben „Besteuerung nach dem Aufwand bei der direkten Bundessteuer“ (KS 44) publiziert.

Die verschärften Gesetzesbestimmungen zur Besteuerung nach dem Aufwand (auch Pauschalbesteuerung) traten per 1. Januar 2016 (DBG, Gesetz und Verordnung) in Kraft (vgl. Übersicht steuerportal.ch).

Das vorliegende KS 44 enthält u.a. Erläuterungen zu subjektiven und objektiven Voraussetzungen sowie zum Verfahren bei der Aufwandbesteuerung.

Es ersetzt das bisherige Kreisschreiben Nr. 9 vom 3. Dezember 1993 und ist auf alle Veranlagungen der direkten Bundessteuer ab der Steuerperiode 2016 anzuwenden (Ausnahme: Für am 1. Januar 2016 bereits nach dem Aufwand besteuerte steuerpflichtige Personen gilt bis 31. Dezember 2020 das alte Recht und damit auch das alte Kreisschreiben Nr. 9, vgl. Artikel 205d DBG)

Ab 1. Januar 2021 gilt für alle steuerpflichtigen Personen ausnahmslos das neue, verschärfte Recht.

Link: Kreisschreiben der ESTV

Keine Anpassungen bei Berufskostenpauschalen und Naturalbezüge 2019 sowie kein Ausgleich der Folgen der kalten Progression

Die ESTV veröffentlichte am 25. Juli im Weiteren das Rundschreiben 2-163-D-2018-d - „Berufskostenpauschalen und Naturalbezüge 2019 / Ausgleich der Folgen der kalten Progression bei der direkten Bundessteuer für das Steuerjahr 2019.

.

MWST-Praxisanpassungen: Deklaration von der Steuer ausgenommener Leistungen bei Banken und Versicherungen

Fr, 07/20/2018 - 06:06

Der Entwurf zur MWST-Praxisanpassung vom 20. Juli 2018 beinhaltet Mutationen in den MWST-Branchen-Infos 14 und 16 (Finanzbereich und Versicherungswesen). Es geht darum, wie bei Banken und Versicherungen von der Steuer ausgenommene Leistungen zu deklarieren sind.

Deklaration von der Steuer ausgenommener Leistungen bei Banken und Versicherungen (PDF, 579 kB, 20.07.2018)
1. Entwurf vom 20. Juli 2018. Die Frist zur Stellungnahme läuft bis zum 20. August 2018.

Weitere Entwürfe MWST-Praxisanpassungen:
Siehe https://www.estv.admin.ch

Übersicht Steuer Revue Juli- und Augustausgabe 2018

Do, 07/19/2018 - 04:00
Überblick

Die Opportunitäten der deutschen Investmentsteuerreform, die Digitalisierung in der Steuerverwaltung Obwalden und ein Blick auf die mehrwertsteuerliche Rechtsprechung bilden die Kerninhalte dieser Ausgabe (Doppelnummer Juli/August).

Die komplette Ausgabe 07-08/18 (Band 73) Inhalt • Sommaire Ausgabe lesen (für Abonnentinnen und Abonnenten)

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Editorial
  • Kapitaleinlageprinzip
    2018/07-08, Seiten 545 - 546 | Wolfgang Maute
    Kapitaleinlageprinzip im Rahmen der Steuervorlage 17.

  • Opportunitäten der deutschen Investmentsteuerreform 2018 für Anleger und Anbieter
    2018/07-08, Seiten 548 - 580 | Christian Buck, Wolfgang Maute
    1 Einleitung, 2 Die wesentlichen Aspekte der Investmentsteuerreform 2018, 3 Opportunitäten der Reform, 4 Langfristige Belastungs- und Performancevergleiche auf Basis der Reform, 5 Fazit und Handlungsempfehlungen

  • Innovationsprojekt der Steuerverwaltung Obwalden
    2018/07-08, Seiten 582 - 584 | Marianne Nufer
    1 Einleitung, 2 Digitalisierung muss das Leben vereinfachen, 3 Obwalden als Vorreiter, 4 Akzeptanz, 5 Ausblick, 6 Bilanz

  • Blickpunkt Deutschland
    2018/07-08, Seiten 586 - 588 | Hendrik Kuhl, Florian Zepf
    1 Privater Weiterverkauf von Fussballtickets ist kein steuer­pflichtiges Veräusse­rungsgeschäft (Spekulationsgeschäft), 2 Verkauf von Kryptowährungen doch nicht steuerpflichtig?, 3 Schweizer Kapitalgesell­schaften mit deutschen Gesellschaftern aufgepasst! Zwischeneinkünfte mit Kapi­talanlagecharakter bleiben im Verhältnis zur Schweiz vermutlich hinzurechnungssteuerpflichtig, 4 Deutsche Finanzverwaltung weitet steuerliche Anerkennung von Verlusten aus Kapitalanlagen aus

  • MWST Rechtsprechungen 3-2018
    2018/07-08, Seiten 590 - 594 | Pierre Scheuner
    I Urteile des Schweizerischen Bundesgerichts II Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

  • Privatentnahme eines Grundstückes; Bestimmung des Verkehrswertes Tätigkeit (DBG ; ZG)
    2018/07-08, Seiten 596 - 599
    3 Natürliche Personen, 3.1 Einkommen aus Tätigkeit , Privatentnahme eines Grundstückes; Bestimmung des Verkehrswertes Tätigkeit (DBG ; ZG), 3 Personnes physiques, 3.1 Revenus provenant d’une activité , Passage d’un immeuble en fortune privée ; détermination de la valeur vénale (LIFD ; ZG)

  • Frais d’entretien d’immeuble ; contrats d’entretien du chauffage et du système de traitement d’eau (LIFD ; LHID ; FR)
    2018/07-08, Seiten 600 - 604
    3 Personnes physiques, 3.6 Déductions / frais d’acquisition du revenu, Frais d’entretien d’immeuble ; contrats d’entretien du chauffage et du système de traitement d’eau (LIFD ; LHID ; FR), 3 Natürliche Personen, 3.6 Abzüge / Gewinnungskosten, Unterhaltskosten einer Liegenschaft; Wartungsverträge für Heizung und Warmwasserauf­bereitung (DBG; StHG; FR)

  • Monistisches System; Ersatzwert bei der Grundstückgewinnsteuer; nicht berücksichtigter Geschäftsverlust (StHG; BL)
    2018/07-08, Seiten 606 - 611
    5 Grundstückgewinn- und Handänderungssteuer , , Monistisches System; Ersatzwert bei der Grundstückgewinnsteuer; nicht berücksichtigter Geschäftsverlust (StHG; BL), 5 Impôt sur les gains immobiliers et droits de mutation , , Système moniste ; valeur se substituant au prix d’acquisition dans le cadre du gain immobilier ; perte commerciale non prise en considération (LHID ; BL)

  • Anlagekosten; verbuchte
    2018/07-08, Seiten 612 - 617
    5 Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern , , Anlagekosten; verbuchte, aber nicht bezahlte Aufwendungen; nachträgliche Korrektur (StHG; ZH), 5 Impôt sur les gains immobiliers et droits de mutation , Frais d’investissement ; charges comptabilisées mais non payées ; correction ultérieure (LHID ; ZH)

  • Verwandtschaftsgrad; gemeinsamer Haushalt
    2018/07-08, Seiten 618 - 624
    6 Erbschafts- und  Schenkungssteuern , Verwandtschaftsgrad; gemeinsamer Haushalt: Kriterien (AG), 6 Impôts sur les successions  et les donations , Degré de parenté ; ménage commun : critères (AG)

  • Erforderlichkeit einer Nachfrist für Vollmachtseinreichung (StHG; ZH)
    2018/07-08, Seiten 625 - 628
    10 Verfahrensrecht , , Erforderlichkeit einer Nachfrist für Vollmachtseinreichung (StHG; ZH), 10 Procédure , Nécessité d’un délai supplé­mentaire pour la remise d’une procuration (LHID ; ZH)

  • Régularité de la notification de la décision sur réclamation ; bonne foi ; domicile fiscal ; centre des intérêts personnels (LIFD ; LHID ; FR)
    2018/07-08, Seiten 629 - 638
    10 Procédure, , Régularité de la notification de la décision sur réclamation ; bonne foi ; domicile fiscal ; centre des intérêts personnels (LIFD ; LHID ; FR), 10 Verfahrensrecht, Ordnungsgemässe Zustellung eines Einspracheentscheides; Treu und Glauben; Steuerdomizil; Mittelpunkt der Lebensinteressen (DBG; StHG; FR)


MWST-Publikationen: Materielle Anpassungen veröffentlicht

Fr, 07/13/2018 - 04:27
Übersicht Geändert am 12.7.2018, Stand ab 1.1.2018
  • Thema: Bildungsleistungen
  • Thema: Steuervergütung
  • Thema: Einspeisevergütungssystem
Geändert am 3.7.2018, Stand ab 1.1.2018
  • Thema: Luftverkehr
Webpublikationen (Abfrage auf admin.ch)

https://www.gate.estv.admin.ch/mwst-webpublikationen/public/pages/displayDocs/changedCiphers.xhtml?winid=23658

Tabellarische Übersicht

(siehe https://www.gate.estv.admin.ch)

18 Vergütungs-verfahren

2.3 Bezug von Leistungen, die nicht der MWST unterliegen oder davon befreit sind

18 Vergütungs-verfahren

1.3.1 Anspruch auf Steuervergütung

18 Vergütungs-verfahren

1.3 Keine Leistungserbringung im Inland

05 Subventionen und Spenden

1.4.3 Weiterleitung von Subventionen

04 Steuerobjekt

6.25 Bildungs- und Forschungskooperationen

07 Elektrizität und Erdgas in Leitungen

7.7 Einspeisevergütungssystem, Investitionsbeiträge und besondere Unterstützungsmassnahmen nach dem EnG

25 Forschung und Entwicklung

3.4 Steuerliche Auswirkungen bei Vorliegen einer Bildungs- und Forschungskooperation

25 Forschung und Entwicklung

3.3.3 Öffentliche Spitäler ungeachtet ihrer Rechtsform

25 Forschung und Entwicklung

3.3.2 Gemeinwesen und gemeinnützige Organisationen

25 Forschung und Entwicklung

3.3.1 Institutionen des Hochschulwesens

25 Forschung und Entwicklung

3.3 Die Bildungs- und Forschungsinstitutionen im Einzelnen und deren Besonderheiten

25 Forschung und Entwicklung

3.2 Allgemeine Ausführungen zu den Bildungs- und Forschungskooperationen

25 Forschung und Entwicklung

3.1 Allgemeines

25 Forschung und Entwicklung

3 Bildungs- und Forschungskooperationen

20 Bildung

4.19.4 Steuerliche Auswirkungen bei Vorliegen einer Bildungs- und Forschungskooperation

20 Bildung

4.19.3.3 Öffentliche Spitäler ungeachtet ihrer Rechtsform

20 Bildung

4.19.3.2 Gemeinwesen und gemeinnützige Organisationen

20 Bildung

4.19.3.1 Institutionen des Hochschulwesens

20 Bildung

4.19.3 Die Bildungs- und Forschungsinstitutionen im Einzelnen und deren Besonderheiten

20 Bildung

4.19.2 Allgemeine Ausführungen zu den Bildungs- und Forschungskooperationen

20 Bildung

4.19.1 Allgemeines

20 Bildung

4.19 Bildungs- und Forschungskooperationen

11 Luftverkehr

15.7 Korrektur des Vorsteuerabzugs bei grenzüberschreitenden Miet- und Leasinggeschäften infolge Auflösung des Mietverhältnisses

11 Luftverkehr

15.6.2 Steuerpflicht des im Ausland ansässigen Verkäufers oder Vermieters eines Luftfahrzeugs

11 Luftverkehr

15.6.1 Steuerpflicht des im Inland ansässigen Verkäufers oder Vermieters eines Luftfahrzeugs

11 Luftverkehr

15.6 Steuerpflicht des Verkäufers oder Vermieters eines Luftfahrzeugs

11 Luftverkehr

15.3.2 Ort der Lieferung bei der Vermietung eines Luftfahrzeugs

11 Luftverkehr

14.3 Steuerpflicht von im Ausland ansässigen Aircaft Management Anbietern

11 Luftverkehr

14.2.3 Bezug der Aircraft Managementleistung aus dem Ausland

11 Luftverkehr

13.8 Steuerpflicht von im Ausland ansässigen Fractional ownership Anbietern

11 Luftverkehr

13.7 Fractional ownership-Programme

11 Luftverkehr

13.3 Steuerpflicht der Eigentümergesellschaft

11 Luftverkehr

8.2 Von der Steuer befreite Leistungen

11 Luftverkehr

7.3 Steuerpflicht der im Ausland ansässigen Anbieter von Telekommunikations- und elektronischen Dienstleistungen

11 Luftverkehr

7.2.4 Wetterinformation und Flugplanung

11 Luftverkehr

7.2.3 Flughafengebühren

11 Luftverkehr

7.2.2 Slot Coordination

11 Luftverkehr

7.2.1 Flugsicherung/Luftraumüberwachung

11 Luftverkehr

1.14 Für die Steuerpflicht massgebender Umsatz

ZH - Anpassung des Merkblatts zur straflosen Selbstanzeige und zur vereinfachten Nachbesteuerung von Erben

Do, 07/12/2018 - 16:43

Das Merkblatt zur straflosen Selbstanzeige und zur vereinfachten Nachbesteuerung von Erben wurde an die aktuelle Praxis angepasst, wie das Steueramt des Kantons Zürich schreibt.

Das angepasste Merkblatt gilt ab sofort hält u.a. fest, dass eine Selbstanzeige schriftlich und unter Beilage einer Aufstellung der bisher nicht deklarierten Einkünfte und Vermögenswerte einzureichen ist. Das Vorgehen wird detailliert erläutert und mit einem Muster für die einzureichende Aufstellung ergänzt.

Link: Merkblatt des kantonalen Steueramtes zur straflosen Selbstanzeige und zur vereinfachten Nachbesteuerung von Erben

In den Medien - Juni 2018

Fr, 06/29/2018 - 07:23
in den Medien

Hier erfahren Sie was die Medien in steuerlicher Hinsicht beschäftigte:

  • Kommission will Mehrwertsteuer erhöhen statt AHV-Beiträge
    Die Finanzkommission des Nationalrates lehnt es ab, im Rahmen der Steuervorlage 17 die AHV-Lohnbeiträge zu erhöhen. Sie spricht sich stattdessen für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer aus. nzz.ch 27.6.18
  • Amerikas Online-Händler verlieren ihren Steuervorteil
    Ein vom Obersten Gericht gefälltes Urteil hebt eine seit 1992 bestehende Gesetzeslage auf. Damit sind Online-Händler in den USA künftig verpflichtet, Verkaufssteuern von ihren Kunden zu erheben. nzz.ch 22.6.18
  • Tansanias Steuereintreiber setzen auf Elektronik
    Die meisten Staaten Afrikas geben gegenwärtig mehr Geld aus, als sie einnehmen. Kein Wunder, setzen manche auf neue Methoden zur Generierung von Steuereinnahmen.
    nzz.ch 21.6.18
  • Mit dem Steuerdeal muss der Bund für die AHV mehr zahlen
    Vor zwei Wochen stimmte der Ständerat der Verknüpfung von Steuer- und AHV-Reform deutlich zu. Mit diesem Deal wächst die Bundesbeteiligung an den AHV-Ausgaben. Die Folge: Es bleiben weniger Mittel für andere Aufgaben. nzz.ch 19.6.18
  • Steuerreform: Sonderregel sorgt für Streit
    Für gewisse Firmen wird Zürich mit der geplanten Steuerreform günstiger. Grund dafür ist einer der neuen Steuerabzüge. Andere Kantone wehren sich. tagesanzeiger.ch 19.6.18
  • Falsche Zahlen – Heiratsstrafe betrifft mehr Paare als angenommen
    Die wichtigste Zahl zur CVP-Initiative gegen die Heiratsstrafe war kreuzfalsch. Die Steuerverwaltung hat sich um gut das Fünffache vertan. Jetzt liebäugelt die Partei mit einer Wiederholung der Abstimmung. tagesanzeiger.ch 18.6.18
  • Kampf für Gleichbehandlung bei Mehrwertsteuer dauert an
    Ein Unternehmen aus Buchs kämpft für eine Mehrwertsteuerbefreiung von Einkäufen im Inland bis zu 300 Franken. Nun übt er Kritik an der Haltung der Eidgenössischen Steuerverwaltung. tagblatt.ch 16.6.18
  • Hotellerie soll bei der Mehrwertsteuer privilegiert werden
    Der Ständerat will ein neues Mehrwertsteuer-Privileg für die Hotellerie einführen. Der Bundesrat sprach sich jedoch gegen die Motion aus. nau.ch 12.6.18
  • Wie viel Steuern werden die Casinos abliefern?
    Am 10. Juni sagte die Stimmbevölkerung klar Ja zum neuen Geldspielgesetz. Nun drängt der Casinoverband bereits auf eine tiefere Besteuerung. tagblatt.ch 10.6.18
  • Experten empfehlen den Umbau der Verrechnungssteuer
    Die Verrechnungssteuer ist laut einer vom Bundesrat eingesetzten Expertengruppe das zentrale Entwicklungshindernis für den Schweizer Kapitalmarkt. nzz.ch 8.6.18
  • Köniz erfindet das «Verfalldatum» für Steuererhöhungen
    Was tun, wenn Politiker versprechen, die Steuern nur für eine gewisse Zeit zu erhöhen, man Politikern aber gewiss nicht vertrauen mag? derbund.ch 5.6.18

MWST-Publikationen: Materielle Anpassungen zur Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes veröffentlicht

Di, 06/26/2018 - 09:08

Die Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) hat heute materielle Anpassungen auf ihrer Website publiziert.

Themen:
- revMWSTG Thema Spenden und Subventionen
- revMWSTG Thema Buchführung und Rechnungsstellung
- revMWSTG Thema Meldeverfahren

Informationen

Link zur ESTV (nach Datum suchen! Änderungsdatum: 26.6.2018).

Tabellarische Übersicht (26.6.2018; Stand ab 1.1.2018)

11 Melde-verfahren

3 Grafischer Entscheidbaum

11 Melde-verfahren

1.3.2 Erfolgt eine Veräusserung eines Gesamt- oder Teilvermögens im Rahmen einer Gründung, einer Liquidation, einer Umstrukturierung, einer Geschäftsveräusserung, oder Transaktionen nach dem Fusionsgesetz (FusG)?

11 Melde-verfahren

1.3.1 Wann liegt ein Umstrukturierungstatbestand nach DBG vor?

11 Melde-verfahren

1.3 Wann liegt ein Umstrukturierungstatbestand vor?

11 Melde-verfahren

1 Wann ist das Meldeverfahren obligatorisch anzuwenden?

05 Subventionen und Spenden

2.3.1 Mitglieder- und Gönnerbeiträge

18 Vergütungs-verfahren

6.2 Elektronische Rechnung (E-Rechnung)

16 Buchführung und Rechnungs-stellung

2.6 Unrichtiger oder unberechtigter Steuerausweis

16 Buchführung und Rechnungs-stellung

2.5 Elektronische Rechnung (E-Rechnung)

16 Buchführung und Rechnungs-stellung

1.6.1 Aufbewahrungsart

Newsüberblick aus der Steuerverwaltung

Di, 06/26/2018 - 03:54

Übersicht zu den jüngsten Mitteilungen der Eidg. Steuerverwaltung (ESTV).

Entwürfe Praxisanpassungen

Publiziert am 21. Juni 2018:

Abgabe RTV

Ab dem 1. Januar 2019 wird die neue geräteunabhängige Abgabe für Radio und Fernsehen bei Haushalten und Unternehmen erhoben. Sie ersetzt die empfangsgeräteabhängige Abgabe, die Ende 2018 ausläuft. In der Schweiz mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen mit einem weltweiten Umsatz von CHF 500‘000 unterliegen automatisch der Radio- und TV-Abgabe. Sie erhalten von der ESTV automatisch eine jährliche Rechnung.

Fragen und Antworten zur Abgabe RTV

ESTV SuisseTax

Die ESTV führt zwischen dem 25.6.2018 und 2.7.2018 eine Softwareanpassung durch. In dieser Zeit ist der Zugriff auf gewisse ESTV Online-Angebote vorübergehend nicht oder nur eingeschränkt möglich. Ab dem 3.7.2018 stehen die Dienstleistungen wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Steuervorlage 17: Ständerat beschliesst weitere Massnahmen bei der Unternehmenssteuerreform

Mo, 06/11/2018 - 04:15

Olivier Eichenberger, KPMG Schweiz

Nach der Veröffentlichung der Botschaft des Bundesrats zur Steuervorlage 17 am 21. März 2018, hat am 7. Juni 2018 mit dem Ständerat der Erstrat dieses Gesetzesprojekt beraten. Dabei ist der Ständerat dem Antrag seiner Wirtschaftskommission gefolgt und hat die Vorlage mit weiteren Massnahmen (Gegenfinanzierungselemente sowie soziale Ausgleichsmassnahmen) ausgebaut, um einen Kompromiss im Parlament und gegebenenfalls Volk zu finden.

Die beschlossenen Ergänzungen des Ständerats

Abgesehen davon, dass die Steuervorlage 17 nun in „Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung“ (STAF) umbenannt wurde, hat der Ständerat inhaltlich in fünf Punkten Abweichungen zu den vom Bundesrat vorgeschlagenen Massnahmen beschlossen:

  • Anstelle der vom Bundesrat vorgeschlagenen Erhöhung der Familien- und Ausbildungszulagen wurde nun vom Ständerat verabschiedet, dass jeder Steuerfranken, welcher durch die Unternehmenssteuerreform auf allen drei Staatsebenen entfällt, zusätzlich in die AHV fliessen soll. Der Ständerat rechnet – ausgehend von einer statischen Betrachtung – mit rund 2 Milliarden Franken pro Jahr, welche in die Kasse der AHV fliessen sollen. Dieser Betrag soll zu etwas mehr als der Hälfte mit 3 zusätzlichen Lohnpromillen und zum Rest mittels bestehenden Bundesmitteln finanziert werden.Bei diesem sozialen Ausgleich erhöhten sich nicht nur die Mehrkosten für die Arbeitgeber (welche einen Teil des Entlastungseffektes der erwarteten Gewinnsteuersatzsenkung kompensieren), sondern es würden auch die Nettolöhne der Arbeitnehmer belastet. Sodann erfolgte durch die Erhöhung der Bundesbeiträge an die AHV eine weitere Belastung des Bundeshaushalts. Die Massnahme wird aber als wichtiger Kompromiss angesehen, um die Steuerreform breit akzeptabel zu gestalten.
  • Die vom Bundesrat angestrebte höhere Besteuerung von Dividenden für qualifizierte Beteiligungen von mindestens 10 Prozent von natürlichen Personen wurde im Grundsatz vom Ständerat übernommen. Vom Bundesrat wurde ursprünglich vorgeschlagen, dass künftig 70% (Bundessteuer) oder mindestens 70% (Kantonssteuer) der Dividendeneinkünfte der natürlichen Personen steuerpflichtig sein sollen. Der Ständerat hat die Besteuerungsquote beim Bund übernommen, aber nun beschlossen, dass Dividenden bei den Kantonen zu mindestens 50 Prozent besteuert werden müssen. Dies gibt den Kantonen bei der Umsetzung der Reform – insbesondere im Hinblick auf kantonal unterschiedliche Ausgangslagen bei der aktuellen Besteuerungsquote und angestrebten Gewinnsteuersatzsenkungen – etwas mehr Flexibilität.
  • Zudem soll das Kapitaleinlageprinzip eine Änderung erfahren, was in der ursprünglichen Fassung der Steuervorlage 17 durch den Bundesrat nicht erwünscht war. So sollen Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, die an schweizerischen Börsen kotiert sind, Kapitaleinlagereserven nur dann steuerfrei ausschütten dürfen, wenn in gleicher Höhe steuerbare Dividenden ausgeschüttet werden (Proportionalitätsprinzip). Andernfalls wäre die Rückzahlung im entsprechenden Umfang steuerbar, höchstens aber im Umfang der handelsrechtlich ausschüttungsfähigen übrigen Reserven. Sinngemässes gilt für die Ausgabe von Gratisaktien und für Gratisnennwerterhöhungen aus Reserven aus Kapitaleinlagen (damit die Regelung nicht über den Umweg Aktienkapital umgehen werden kann). Ausgenommen von dieser Regelung sollen sein:
    a) Rückzahlungen innerhalb eines Konzerns (10% Beteiligungsquote)
    b) Reserven, die nach dem 31. Dezember 2010 (Inkraftsetzung des Kapitaleinlageprinzips) im Rahmen eines Zuzugs (bzw. Verlegung von Vermögenswerten) in die Schweiz entstanden sind.

Sodann ist bei Aktienrückkäufen durch an schweizerischen Börsen kotierten Gesellschaften der Liquidationsüberschuss mindestens zur Hälfte den Reserven aus Reserven aus Kapitaleinlagen zu belasten. Andernfalls müsste der Bestand an Reserven aus Kapitaleinlagen im entsprechenden Umfang korrigiert werden, höchstens aber im Umfang der vorhandenen Reserven aus Kapitaleinlagen.

Diese Verschärfung des (mittlerweile etablierten) Kapitaleinlageprinzips ist aus der Optik der Rechtssicherheit grundsätzlich zu kritisieren. Dabei ist immerhin zu begrüssen, dass die Einschränkung der steuerfreien Rückzahlung (welche im Endeffekt auf die schweizerische Einkommensteuer abzielt) auf bestimmte Konstellationen beschränkt werden soll, um die Standortattraktivität sowie das Vertrauen der zugezogenen Unternehmen dadurch (teilweise) zu schützen. Bei der Umsetzung werden auch noch praktische Umsetzungsfragen zu lösen sein, da z.B. – wenn die Proportionalitätsregel verletzt wird – im Umfang der geforderten Besteuerung – aus steuerlicher Sicht – handelsrechtlich ausschüttungsfähige übrige Reserven dem gesonderten Konto für Reserven aus Kapitaleinlagen zuzuweisen sind (und damit eine Abweichung für Steuerzwecke von der Handelsbilanz droht). Dabei ist zu erwähnen, dass das Gesetz nach wie vor fordert, dass die Kapitaleinlagereserven in der Handelsbilanz auf gesonderten Konti ausgewiesen werden.

  • Der Bundesrat hat die Einführung der zinsbereinigten Gewinnsteuer in seiner Botschaft zur Steuervorlage 17 – trotz entsprechender Forderung des Kantons Zürich – abgelehnt. Allerdings befürwortet der Ständerat die Einführung eines Abzuges für Eigenfinanzierung, i.e. eines fiktiven Zinses auf überschüssigem Eigenkapital auf kantonaler Ebene. Diese Massnahme soll aber nur von Hochsteuerkantonen eingeführt werden können, die an ihrem Hauptort ein kumuliertes Steuermass von Kanton, Gemeinde und allfälligen anderen Selbstverwaltungskörpern über den gesamten Tarifverlauf von mindestens 13,5 Prozent aufweisen. Gemäss den von den Kantonen angekündigten zukünftigen Steuersätzen bzw. -tarifen würde nur der Kanton Zürich diese Definition erfüllen. Würde die Stadt Zürich in Zukunft den Steuersatz (bzw. Steuerfuss) im entsprechenden Umfang senken, müsste der Kanton Zürich auf die Anwendung des Abzuges für Eigenfinanzierung (wieder) verzichten und riskierte erneut Abwanderungen von Firmen und damit Ausfälle von Steuersubstrat. Sodann dürfte diese Einschränkung auf Hochsteuerkantone aus föderalen Gründen noch zu Diskussionen Anlass geben. Die Anknüpfung an einen bestimmten Steuersatz ist grundsätzlich zu kritisieren, denn so würde im Steuerrecht ein Präjudiz für eine materielle Steuerharmonisierung geschaffen.
  • Während bei der Möglichkeit einer Ermässigung bei der Berechnung der Kapitalsteuer konzerninterne Aktivdarlehen gemäss Bundesrat unberücksichtigt bleiben sollen, möchte der Ständerat diese ebenfalls berücksichtigen. Dies ist im Hinblick auf die gezielte Entlastung von Konzernfinanzierungsaktivitäten zu begrüssen.
Ausblick

Nach der Diskussion des Gesetzesentwurfs im Ständerat wird sich der Nationalrat als Zweitrat während der Herbstsession (10. – 28. September 2018) mit dem neuen Bundesgesetz befassen. Bis dann wird seine Wirtschaftskommission das Geschäft vorberaten. Die endgültige Entscheidung des Parlaments soll im Herbst 2018 fallen. Wenn kein Referendum ergriffen wird, könnten die für die Unternehmen relevanten Massnahmen bereits ab Anfang 2020 in Kraft treten.

Dieser Zeitplan ist nach wie vor ambitioniert, zeigt aber, dass die Reform aufgrund des anhaltenden und jüngsten internationalen Drucks und der Veränderungen in der internationalen Landschaft als sehr dringend angesehen wird.

KPMG Schweiz | www.kpmg.ch

Olivier Eichenberger
Director, Corporate Tax
+41 58 249 41 67
oeichenberger@kpmg.com



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In den Medien - Mai 2018

Do, 05/31/2018 - 02:49

Die Steuer-News aus dem Monat Mai im Überblick:

  • «Hörigkeit gegenüber Verwaltung ist zu gross»
    FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger im Interview, u.a. über die Steuerreform.
    bazonline.ch 28.5.18
  • Schafft Zürich gleiches Steuerrecht für alle Firmen?
    Der Kanton Zürich benachteiligt einheimische Unternehmen bei der Veranlagung der Grundstückgewinnsteuer. Die Bürgerlichen wollen diese Ungleichbehandlung abschaffen, Mitte-Links wittert dagegen einseitige Vorteile für «Immo-Konzerne». nzz.ch 24.5.18
  • Steuerreform und AHV: Der Zweck heiligt die Mittel
    Die Idee der Verknüpfung der Reform der Firmensteuern mit Zusatzmilliarden für die AHV gewinnt an Fahrt. Nun haben ihr auch die grossen Wirtschaftsverbände zugestimmt. nzz.ch 23.5.18
  • 2100 Milliarden Franken steuerfrei
    Kapitalreserven geben seit Jahren zu reden. Jetzt gibt es eine Erklärung für den extrem hohen Betrag. bernerzeitung.ch 19.5.18
  • Polizei durchsucht Schweizer Büros von Bastos
    Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen möglicher Straftaten gegen das Vermögen des angolanischen Staatsfonds. Die Steuerverwaltung hat Jean-Claude Bastos im Visier. benerzeitung.ch 17.5.18
  • Den Preis für die Steuerreform berappen die Jungen
    Die Verknüpfung mit der AHV ist ein hoher Preis für das Reformpaket zu den Firmensteuern. Ein Kommentar. nzz.ch 16.5.18
  • Streit um Steuersenkung
    Knapp fünf Monate nach ­Einführung der Steuerreduktion werden die tieferen Mehrwertsteuern noch nicht überall an ihre Kunden weitergeben. Besonders Tarifverbünde des öffentlichen Verkehr stellen sich dagegen. bernerzeitung.ch 15.5.18
  • Steuerverwaltung treibt 1,5 Milliarden zusätzlich ein
    Steuerverfahren, Prüfungen und Strafverfahren brachten dem Bund letztes Jahr zusätzlich einen zehnstelligen Betrag ein. tagesanzeiger.ch 14.5.18
  • Züricher Steueramt bittet Kitas zur Kasse
    Die meisten privaten Kindertagesstätten galten bisher als gemeinnützig und bezahlten keine Steuern. Damit ist Schluss. Das kantonale Steueramt Zürich hat deren Status neu beurteilt. nzzas.nzz.ch 12.5.218
  • Steuern: Digitalisierung bringt Effizienz, aber auch ein Risiko
    Während in der Schweiz die webbasierte elektronische Steuererklärung ohne Unterschrift vor dem Durchbruch steht, machen sich die Behörden Grossbritanniens die digitale Revolution mittels «Schnüffelprogrammen» zunutze. nzz.ch 11.5.18
  • US-Steuerstreit: Steuervogt eilt Schweizer Bankern zu Hilfe
    Die US-Behörden haben es auf rund ein Dutzend Mitarbeiter einer bestimmten Schweizer Bank abgesehen und umfassende Informationen verlangt. Doch die Eidgenössische Steuerverwaltung hat den Begehren einen Riegel geschoben. finews.ch 9.5.18
  • Bundesrat will Kinderbetreuungsabzug light
    Die Kosten für Kita und Steuern sind oft höher als das erzielte Einkommen. Für viele Mütter lohnt sich eine Erwerbstätigkeit nicht oder höchstens bedingt. nzz.ch 9.5.18
  • «Präsident der Reichen» will Exit-Tax abschaffen
    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angekündigt, dass er die Steuer auf latenten Kapitalgewinnen von Steuerflüchtlingen abschaffen will. nzz.ch 5.5.18
  • Australien: Kleinbrauereien benachteiligt
    Eine steuerliche Ungerechtigkeit, die kleine Brauereien in Australien gegenüber den Grossen benachteiligte, soll verschwinden. Eine Kolumne zum Alkoholsteuersatz. nzz.ch 5.5.18
  • Auf Steuerbetrug spezialisierte Bande ausgehoben
    Der Mehrwertsteuerbetrug einer kriminellen Organisation soll die Wirtschaft der EU um mindestens 60 Millionen Euro geschädigt haben. Nun wurden 58 Verdächtige festgenommen. nzz.ch 4.5.18
  • So viel Mehrwertsteuer zahlst du jährlich – und 8 weitere Fakten zur MWST
    Seit 1995 gibt es die Mehrwertsteuer in der Schweiz. Immer wieder wurden die Prozentsätze angepasst. Jetzt droht erstmals ein zweistelliger Wert.
    watson.ch 4.5.18
  • Kapital wird überbesteuert
    Ein Kommentar zur Überbesteuerung von Kapital und Erträge aus Kapital. Dieser Fehler im Steuersystem verursache grosse volkswirtschaftliche Kosten. fuw.ch 2.5.18

ZH - Übergang von der Besteuerung als Holding-, Domizil- oder gemischte Gesellschaft zur ordentlichen Besteuerung

Di, 05/29/2018 - 11:01

Die Praxisfestlegung zum Übergang von der Besteuerung als Holding-, Domizil- oder gemischte Gesellschaft zur ordentlichen Besteuerung (Statuswechsel) wurde um einen Hinweis zur Behandlung der aufgedeckten stillen Reserven bei der Kapitalsteuer nach Inkrafttreten der Steuervorlage 17 (SV17) ergänzt (vgl. Mitteilung des Steueramts vom 28.5.2018)

Nach geltender Praxis unterliegen die anlässlich des Statuswechsels gewinnsteuerunwirksam aufgedeckten stillen Reserven gemäss § 79 Abs. 1 StG der Kapitalsteuer. Der ergänzte Praxishinweis hält fest, dass die Erfassung dieser Reserven im steuerbaren Eigenkapital mit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Steuervorlage 17 und der damit verbundenen Aufhebung von § 79 Abs. 1 Satz 2 StG entfallen wird.

Link:
Übergang von der Besteuerung als Holding-, Domizil- oder gemischte Gesellschaft zur ordentlichen Besteuerung (Statuswechsel): Auswirkungen auf die stillen Reserven und die Vorjahresverluste

MWST: Materielle Anpassungen publiziert (Vorsteuerabzug und Margenbesteuerung)

Do, 05/24/2018 - 04:35

Am 22. Mai wurden materielle Anpassungen zu den MWST-Publikationen der Eidg. Steuerverwaltung (Themen Vorsteuerabzug und Margenbesteuerung) publiziert.

Geändert 22.05.2018, Stand ab 01.01.2018

09 Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen

11.5 Vorsteuerkorrektur mittels eigener Berechnungen – Aufwandschlüssel

09 Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen

7.3.5 Nachträglicher Abzug fiktiver Vorsteuer per 1.1.2018

09 Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen

7.3.4 Berechnung der fiktiven Vorsteuer

09 Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen

7.3.3 Voraussetzungen für den Abzug fiktiver Vorsteuer

09 Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen

7.3.2 Was ist ein individualisierbarer beweglicher Gegenstand?

09 Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen

7.3.1 Grundsatz

09 Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen

7.3 Abzug fiktiver Vorsteuer beim Bezug eines individualisierbaren beweglichen Gegenstandes ohne offene Überwälzung der Mehrwertsteuer

09 Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen

7.2.2 Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug

09 Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen

7.1 Grundsatz

09 Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen

1.1 Welche Vorsteuern dürfen geltend gemacht werden?

07 Steuerbemessung und Steuersätze

1.4.7 Abrechnung mit Saldosteuersätzen oder mit Pauschalsteuersätzen

07 Steuerbemessung und Steuersätze

1.4.6 MWST-Abrechnung

07 Steuerbemessung und Steuersätze

1.4.5 Buchführung

07 Steuerbemessung und Steuersätze

1.4.4 Bemessungsgrundlage bei zu einem Gesamtpreis erworbenen Gegenständen

07 Steuerbemessung und Steuersätze

1.4.3 Bemessungsgrundlage bei einzeln erworbenen Gegenständen

07 Steuerbemessung und Steuersätze

1.4.2 Ausschluss der Margenbesteuerung

07 Steuerbemessung und Steuersätze

1.4.1.2 Anwendung

07 Steuerbemessung und Steuersätze

1.4.1.1 Was gilt als Sammlerstück

07 Steuerbemessung und Steuersätze

1.4.1 Grundsätzliches

07 Steuerbemessung und Steuersätze

1.4 Margenbesteuerung

04 Steuerobjekt

5.2.2 Auktionen

11 Meldeverfahren

5 Steuerliche Konsequenzen

16 Buchführung und Rechnungsstellung

1.6.2 Aufbewahrungsdauer

17 Leistungen an diplomatische Vertretungen und internationale Organisationen

4.7 Individualisierbare bewegliche Gegenstände, Sonderverkäufe

05 Motorfahrzeuggewerbe

3.2 Voraussetzungen für die Vornahme des Abzugs fiktiver Vorsteuer

05 Motorfahrzeuggewerbe

3.1 Berechnung des Abzugs fiktiver Vorsteuer

05 Motorfahrzeuggewerbe

3 Abzug fiktiver Vorsteuer

16 Versicherungswesen

4.3.2 Beim Versicherer

22 Hilfsorganisationen, sozialtätige und karitative Einrichtungen

8.8.3 Übrige Brockenhäuser

23 Kultur

10.6 Margenbesteuerung im Kunsthandel

23 Kultur

4 Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen

Siehe auch: ESTV - MWST: Publikationen zum Mehrwertsteuergesetz MWSTG

ESTV: Erstmals Informationen über Steuervorbescheide an Partnerstaaten übermittelt

Di, 05/08/2018 - 07:51

Wie die Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) mitteilt, wurden erstmals Informationen über Steuervorbescheide an die Partnerstaaten des spontanen Informationsaustausches (SIA) übermittelt. In der Regel werden in der Schweiz Steuervorbescheide von den kantonalen Steuerverwaltungen erteilt. Die Kantone müssen diese an die ESTV weiterleiten. Die ESTV führt das Amtshilfeverfahren durch und übermittelt im Rahmen des SIA Rulingmeldungen an die Partnerstaaten.

  • Total hat die ESTV in einer ersten Tranche 82 Meldungen an insgesamt 41 Staaten übermittelt (u.a. Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Niederlande und Russland).
  • Gewisse Meldungen werden mit mehreren Partnerstaaten ausgetauscht. Betroffen sind Steuervorbescheide, die am 1. Januar 2018 noch wirksam waren.
  • Die Partnerstaaten des Übereinkommens haben sich verständigt, den Inhalt von Steuervorbescheiden in Form eines Templates spontan auszutauschen. Die Steuervorbescheide selber werden nicht ausgetauscht.
Hintergrund

Die Schweiz hat das Amtshilfeübereinkommen des Europarates und der OECD ratifiziert und sich im Rahmen des BEPS-Projekts verpflichtet, Meldungen über gewisse Steuervorbescheide unaufgefordert an die Partnerstaaten weiterzuleiten (Artikel 9 der Steueramtshilfeverordnung). Das heisst, jedes Land muss von sich aus die Steuervorbescheide und die Empfängerstaaten identifizieren und die Informationen den Partnerstaaten übermitteln (Artikel 10 und 13 der Steueramtshilfeverordnung).

Steuerliche Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen bei der Arbeitgeberin - neues Kreisschreiben

So, 05/06/2018 - 17:56

Das jüngst von der Eidg. Steuerverwaltung publizierte Kreisschreiben 37A soll als Ergänzung zum Kreisschreiben 37 (Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen) einen Überblick über die Grundzüge der geltenden Praxis der steuerlichen Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen bei der Arbeitgeberin verschaffen. In Bezug auf das Vorgehen zur Beschaffung der Beteiligungsrechte wie auch zur Gestaltung der Rechtsbeziehungen zwischen den einzelnen an der Erstellung und Umsetzung eines Mitarbeiterbeteiligungsplans Beteiligten bestehen diverse Möglichkeiten. Die Ausführungen und Beispiele des Kreisschreibens stellen allgemeine Grundsätze für häufig anzutreffende Sachverhaltskonstellationen dar.

Veranstaltungshinweis zum Thema:

Frau Natalie Peter geht an der diesjährigen Durchführung der Neuen Zürcher Steuerkonferenz (NZSK) der Frage nach, ob Mitarbeiterbeteiligungspläne steuerlich noch interessant sind. (Mehr Infos: www.nzsk.ch)

Inkrafttreten von Gesetzes- und Verordnungsänderungen (2019-2021)

So, 05/06/2018 - 17:19

Stand 26.4.2018


Die per Ende April aktualisierte Liste enthält Änderungen von Erlassen im Steuer- und Abgabenrecht, bei denen die Eidg. Steuerverwaltung massgeblich beteiligt oder für deren Umsetzung sie verantwortlich ist. In der Liste aufgeführt sind auch Gesetzes- und Verordnungsprojekte, die noch nicht abgeschlossen sind.

Link: ESTV - Inkrafttreten von Gesetzes- und Verordnungsänderungen im Steuerrecht und Übersichtstabellen zu den Jahren 2019-2021

 

Änderung

Inkrafttreten

Inhalt in Kürze

Änderung des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (Mäklerprovision)

Gesetz

Botschaft

Medienmitteilung

01.01.2019

Umsetzung der Motion 13.3728 Pelli «Besteuerung von Provisionen für Grundstücksvermittlungen im interkantonalen Verhältnis. Gleiche Regel für alle». 

Bundesgesetz über die Wehrpflichtersatzabgabe (WPEG)

Gesetz

Botschaft

Medienmittteilung

 

01.01.2019

Teilrevision des Gesetzes zur Anpassung an das revidierte Bundesgesetz über die Armee und die Militärverwaltung (Militärgesetz), dessen revidierte Bestimmungen am 01.01.2018 in Kraft getreten sind. 

Geldspielgesetz

Gesetz 

Botschaft

Abstimmungsunterlagen

Frühestens

01.01.2019

(Volksabstimmung am 10.06.2018)

 

Das neue Geldspielgesetz soll das Spielbankengesetz und das Lotteriegesetz ablösen. Von steuerlicher Relevanz ist, dass inskünftig alle Gewinne aus Geldspielen steuerfrei sein sollen, sofern sie nicht aus selbständiger Erwerbstätigkeit stammen. 

 

Bundesgesetz über die steuerliche Behandlung finanzieller Sanktionen (Änderung des DBG und des StHG)

Gesetzesentwurf

Botschaft

Medienmitteilung

Frühestens

01.01.2019

Umsetzung der Motion 14.3450 Luginbühl «Steuerliche Abzugsfähigkeit von Bussen». Neu soll im Gesetz ausdrücklich geregelt werden, dass Unternehmen insbesondere finanzielle Sanktionen mit Strafzweck und Bestechungsgelder nicht von den Steuern abziehen können.

Steuervorlage 17 (SV17)

Gesetzesentwurf

Botschaft

Medienmitteilung

Frühestens

01.01.2019

Die Steuervorlage 17 (SV17) soll wettbewerbsfähige steuerliche Rahmenbedingungen in der Schweiz sicherstellen. Sie leistet einen entscheidenden Beitrag zu einem attraktiven Standort und damit zu Wertschöpfung, Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen. Ausgangspunkt der Vorlage ist die Ablösung bestehender Steuerregimes, die

nicht mehr im Einklang mit internationalen Standards stehen. Die SV17 ist ausgewogen, weil sie ein besonderes Augenmerk darauf legt, dass auch die Unternehmen weiterhin ihren Beitrag an die Finanzierung der Aufgaben von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden leisten.

Anpassung des Beteiligungsabzugs im Zusammenhang mit der Ausweitung des Too-big-to-fail-Regimes (Änderung des DBG und des StHG)

Gesetzesentwurf

Botschaft

Medienmitteilung

Frühestens

01.01.2019

Mit der Vorlage soll der negative Effekt der Toobig-to-fail(TBTF)-Instrumente auf den Beteiligungsabzug bei der Gewinnsteuer beseitigt werden. Dazu sollen die an die Investoren bezahlten Zinsen und die in der Bilanz eingestellte Weitergabe der Mittel aus den TBTF-Instrumenten von der Berechnung des Beteiligungsabzugs ausgeklammert werden.

Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer (Rückerstattung)

Gesetzesentwurf 

Botschaft

Medienmitteilung

Frühestens

01.01.2019

Der Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer soll trotz fehlender Deklaration in der Steuererklärung nicht mehr verwirken, wenn nachdeklariert wird oder die Steuerbehörde die Leistung aufrechnet. Vorausgesetzt ist, dass dies vor Ablauf der Einsprachefrist der Veranlagung erfolgt und die Nichtdeklaration in der Steuererklärung fahrlässig war.

Bundesgesetz zur Umsetzung von Empfehlungen des Global Forum über die Transparenz juristischer Personen und den Informationsaustausch für Steuerzwecke

Vernehmlassungsvorlage

Erläuternder Bericht

Voraussichtlich

01.01.2019

Am 26. Juli 2016 hat das Global Forum on Transparency and Exchange of Information for Tax Purposes (Global Forum) den Bericht zur Phase 2 der Länderüberprüfung der Schweiz veröffentlicht. Der Bericht enthält verschiedene Empfehlungen betreffend die Transparenz juristischer Personen und den Informationsaustausch auf Ersuchen. Mit dem Bundesgesetz sollen die zur Umsetzung der Empfehlungen des Global Forum erforderlichen Massnahmen ergriffen werden. Insbesondere sollen nicht kotierte Unternehmen keine Inhaberaktien mehr emittieren können bzw. bestehende Inhaberakten in Namenaktien umgewandelt werden.

Energiegesetz (EnG)

Gesetz

Botschaft

Abstimmungsunterlagen

01.01.2018 StHG

01.01.2020 DBG 

Änderungen im DBG und im StHG:

-  neu sollen auch Rückbaukosten im Hinblick auf einen Ersatzneubau abzugsfähig sein; 

-  zudem sollen Aufwendungen für energetische Investitionskosten einschliesslich Rückbaukosten auf die zwei nachfolgenden Steuerperioden übertragen werden können, soweit sie im Jahr, in denen sie angefallen sind, steuerlich nicht vollständig berücksichtigt werden können.   

Totalrevision der Liegenschaftskostenverordnung

Verordnung

Erläuterungen zur Verordnung

01.01.2020

Das erste Massnahmenpaket zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 enthält auch steuerliche Massnahmen. Die Umsetzung dieser Massnahmen bedingt eine Totalrevision der Verordnung über den Abzug der Kosten von Liegenschaften des Privatvermögens bei der direkten Bundessteuer (Liegenschaftskostenverordnung).

Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) und Finanzinstitutsgesetz (FINIG)

Gesetzesentwurf (Fahne)

Botschaft 

Medienmitteilung

Voraussichtlich

01.01.2020

Mit dem FIDLEG und dem FINIG sollen für Genossenschaftsbanken die Möglichkeit geschaffen werden, Beteiligungsscheine auszustellen. Diese sollen rechtlich gleich behandelt werden wie Partizipationsscheine bei Aktiengesellschaften. Dies bedarf Änderungen des VStG und des StG sowie der dazugehörenden Verordnungen. 

Bundesgesetz über die Beseitigung der Heiratsstrafe und Erzielung ausgewogener Belastungsrelationen bei der Ehepaar- und Familienbesteuerung

Gesetzesentwurf

Botschaft

Medienmitteilung

Frühestens

01.01.2020

Die Heiratsstrafe bei der direkten Bundessteuer soll beseitigt werden. Damit soll eine jahrzehntelange Kontroverse beendet und die verfassungswidrige Mehrbelastung der betroffenen Ehepaare aufgehoben werden.

Erhöhung Abzüge für Kinderdrittbetreuungskosten

Vernehmlassungsvorlage

Erläuternder Bericht

Frühestens

01.01.2020

Um dem Mangel an inländischen Fachkräften entgegenzuwirken und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, sollen künftig höhere Abzüge bei den Kinderdrittbetreuungskosten in DBG und StHG möglich sein. 

Neue Finanzordnung 2021

Bundesbeschluss

Botschaft

Abstimmungsunterlagen

01.01.2021

Mit der neuen Finanzordnung 2021 (NFO 2021) soll die bis 2020 befristete Kompetenz des Bundes zur Erhebung der direkten Bundessteuer und der Mehrwertsteuer um 15 Jahre verlängert werden.

Bundesgesetz über die Revision der Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens (Änderung des DBG und des StHG)

 

Totalrevision der EFD Quellensteuerverordnung

 

Gesetz

Botschaft

Medienmitteilung

Verordnung

Erläuterungen zur Verordnung

 01.01.2021

 

 

Ausweitung der nachträglichen ordentlichen Veranlagung (NOV):

-      Alle ansässigen Quellensteuerpflichtigen, deren Bruttoerwerbseinkommen einen bestimmten Betrag überschreitet, werden obligatorisch der NOV unterstellt.

-      Wer als Ansässiger über Einkünfte verfügt, die nicht der Quellenbesteuerung unterliegen, wird ebenfalls einer obligatorischen NOV unterstellt.

-      Alle anderen Ansässigen können neu eine nachträgliche ordentliche Veranlagung beantragen.

-      Das gilt auch für Nicht-Ansässige, welche die Voraussetzungen zur Quasi-Ansässigkeit erfüllen.

Änderung des Obligationenrechts (Aktienrecht)

 

Gesetzesentwurf

Botschaft

Medienmitteilung

Frühestens

01.01.2021

Im Zentrum steht, die Gründungs- und Kapitalvorschriften flexibler zu gestalten, die Aktionärsrechte zu stärken und Vergütungsvorschriften massvoll zu regulieren. Zudem will der Bundesrat die Finanzströme in der Rohstoffbranche transparenter machen. Und mit Richtwerten für die Vertretung beider Geschlechter im obersten Kader grosser börsenkotierter Gesellschaften soll die Gleichstellung zwischen Mann und Frau gefördert werden.

Mit der Aktienrechtsrevision sind Änderungen des DGB, StHG und VStG in Bezug auf das Aktienband vorgesehen.

Übersicht Steuer Revue Maiausgabe 2018

Fr, 05/04/2018 - 08:54
Überblick

Die Maiausgabe wartet mit einer Analyse zur Grenzgängerbesteuerung unter dem DBA Schweiz-Liechtenstein, zwei Urteilsbesprechungen und einem praxisnahen Artikel zur Besteuerung von Geschäftsfahrzeugen auf. Im Weiteren werden die Entwicklungen in Bundesbern und Deutschland kompakt vermittelt. Eine Übersicht zur aktuellen Rechtsprechung vervollständigt diese Ausgabe.

Zum Hauptartikel Grenzgängerbesteuerung

Als Grenzgänger gilt eine Person, die in einem Staat wohnt (Ansässigkeitsstaat), in einem anderen Staat arbeitet (Tätigkeitsstaat) und regelmässig zwischen Wohn- und Arbeitsort über die dazwischen liegende Ländergrenze pendelt. Der Begriff des «Grenzgängers» wird in verschiedenen Doppel­besteuerungsabkommen (DBA) unterschiedlich definiert. Es ist nicht unüblich, dass sich in DBA ganze Artikel dem Status des Grenzgängers und dessen Besteuerungsmodali­täten widmen. Das neue DBA zwischen der Schweiz (CH) und Liechtenstein (FL), welches am 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist, enthält ebenfalls eine detaillierte Regelung zur Besteuerung von Grenzgängern.

Die komplette Ausgabe 05/18 (Band 73) Inhalt • Sommaire Ausgabe lesen (für Abonnentinnen und Abonnenten)

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Editorial
  • Rückerstattung Verrechnungssteuer
    2018/05, Seiten 369 - 370 | Wolfgang Maute
    Editorial von Dr. Wolfgang Maute
Abhandlungen
  • DBA Schweiz-Liechtenstein Grenzgängerbesteuerung
    2018/05, Seiten 372 - 379 | Martin Meyer, Tobias Endres
    1 Einleitung 2 Grenzgängerbesteuerungen im internationalen Vergleich 3 Fazit

  • Verwirkung des Rückerstattungsanspruchs gemäss Art. 23 VStG
    2018/05, Seiten 380 - 385 | Eduard Maibach
    Bundesgerichtsentscheid vom 6. Februar 2018, 1 Ausgangslage , 2 Rechtliche und steuerliche Würdigung, 3 Fazit

  • Erfordernis einer diversifizierten Anwendung in Bezug auf die Voraussetzung der formellen Kapitalerhöhung
    2018/05, Seiten 386 - 389 | Eduard Maibach
    BGE 2C_976/2014, 1 Sachverhalt, 2 Steuerliche Beurteilung, 3 Fazit

  • Geschäftsfahrzeug und Steuern
    2018/05, Seiten 390 - 396 | Adrian Adank
    Aktuelle Entwicklungen, 1 FABI, 2 Privatanteil, 3 Zusammenfassung

Blickpunkt Bundeshaus
  • Blickpunkt Bundeshaus
    2018/05, Seiten 398 - 399 | Fabian Baumer
    Frühjahrssession 2018 der eidgenössischen Räte
Blickpunkt Deutschland
  • Blickpunkt Deutschland
    2018/05, Seiten 400 - 402 | Heiko Kubaile, Florian Zepf
    I Die Besteuerung der digitalen Wirtschaft II Vorschläge der EU-Kommission Fazit
Rechtsprechung
  • Statut quasi-résident ; discrimination directe et indirecte ; entrave à la libre circulation ; égalité de traitement ; capacité contributive ; limitation de la déduction des frais de déplacement (LIFD ; LHID ; ALCP ; Cst. ; GE)
    2018/05, Seiten 404 - 417
    1 Principes, , Statut quasi-résident ; discrimination directe et indirecte ; entrave à la libre circulation ; égalité de traitement ; capacité contributive ; limitation de la déduction des frais de déplacement (LIFD ; LHID ; ALCP ; Cst. ; GE) , 1 Grundlagen, , Status der Quasi-Ansässigen; mittelbare und unmittelbare Diskriminierung; Behinderung des freien Verkehrs; Gleichbehandlung; wirtschaftliche Leistungsfähigkeit; Begrenzung der Fahrtkosten (DBG; StHG; FZA; BV; GE)

  • Beginn der wirtschaftlichen Zugehörigkeit (StHG; AG)
    2018/05, Seiten 418 - 421 | Artikel lesen...
    2 Steuerpflicht, 2.2 interkantonal , Beginn der wirtschaftlichen Zugehörigkeit (StHG; AG), 2 Assujettissement, 2.2 intercantonal , Début de l’assujettissement économique (LHID ; AG)

  • Minimalsteuer jur. Personen; Abstrakte Normenkontrolle (StHG; LU)
    2018/05, Seiten 422 - 429
    4 Juristische Personen, 4.2 Spezielle Tatbestände , Minimalsteuer jur. Personen; Abstrakte Normenkontrolle (StHG; LU), 4 Personnes morales, 4.2 Cas particuliers , Impôt minimum des personnes morales ; contrôle de normes abstrait (LHID ; LU)

  • Unvollständige Deklaration; Verwirkung der Rückerstattung (ZH)
    2018/05, Seiten 430 - 433 | Artikel lesen...
    7 Verrechnungssteuer , , Unvollständige Deklaration; Verwirkung der Rückerstattung (ZH), 7 Impôt anticipé , , Déclaration incomplète ; déchéance du droit au remboursement (ZH)

  • Anstandswidrige Eingabe (DBG; StHG; SG)
    2018/05, Seiten 434 - 437
    10 Verfahrensrecht , , Anstandswidrige Eingabe (DBG; StHG; SG), 10 Procédure , , Mémoire contraire aux convenances (LIFD ; LHID ; SG)**

  • Entraide administrative ; trans mission de noms de tiers ; pertinence vraisemblable ; notion de « personnes proches » (CDI CH-SE ; LAAF)
    2018/05, Seiten 438 - 446
    10 Procédure , , Entraide administrative ; trans­mission de noms de tiers ; pertinence vraisemblable ; notion de « personnes proches » (CDI CH-SE ; LAAF), 10 Verfahrensrecht , , Steueramtshilfe; Weiterleitung von Namen von Dritten; voraussichtliche Relevanz; Begriff von «nahestehenden Personen» (DBA CH-SE; StAhiG)


In den Medien - April 2018

Mo, 04/30/2018 - 11:24

Die wichtigsten News der Steuerwelt im Überblick:

  • Tessin entlastet reiche Steuerzahler
    Das Tessin hat eine umstrittene kantonale Steuer- und Sozialreform mit hauchdünner Mehrheit angenommen. Damit werden Vermögende und Firmen, aber auch Familien ab 2020 entlastet. bazonline.ch 29.4.18
  • Was vom Lohn zum Leben übrig bleibt
    Ein Vergleich der Länder im OECD-Raum zeigt, wo sich Arbeiten lohnt und wo die Steuer- und Abgabenlast hoch ist. In Belgien, Deutschland und Dänemark liefern Arbeitnehmer besonders viel an den Staat ab. nzz.ch 26.4.18
  • Ein grünliberaler Rettungsring für die Steuerreform
    KMU-Besitzer weibeln gegen die Steuervorlage17. Einer von ihnen, GLP-Chef Jürg Grossen, sucht den Ausweg. tagesanzeiger.ch 25.4.18
  • UBS verlangt Steuernachweise
    Seit neustem müssen bestimmte Schweizer Kunden der Bank einen Nachweis darüber erbringen, dass ihre Gelder korrekt versteuert sind. derbund.ch 20.4.18
  • Allheilmittel Mehrwertsteuer
    Der Bund möchte die Mehrwertsteuer erhöhen, um die AHV zu sanieren und den Freihandel für die Bauern abzufedern. Mit den neuen Plänen würde ein zweistelliger Satz in Griffweite rücken. nzz.ch 12.4.18
  • Steuerverwaltungen setzen auf Roboter
    Computersysteme übernehmen Routineaufgaben bei eingereichten Steuererklärungen. Im Kanton St.Gallen werden bereits über fünf Prozent der Steuerbescheide automatisch verarbeitet. tagblatt.ch 8.4.18
  • Besteuert die Subvention von Wohnungen!
    Ein brisanter Aspekt staatlicher Wohnsubventionen ging bisher völlig vergessen: ihre steuerlich korrekte Behandlung. Ein Kommentar von Kolumnist Reiner Eichenberger. derbund.ch 8.4.18
  • Steuergraben weitet sich aus
    Die Möglichkeiten, die unterschiedlichen Steuerbelastungen mittels Finanzausgleich zu reduzieren, seien beschränkt, stellt der Bund im Wirksamkeitsbericht fest. luzernerzeitung.ch 7.4.18
  • Steuervorlage - Mehr Klartext zur Vorwärtsstrategie
    Der Solothurner Regierungsrat will für die Umsetzung der Steuervorlage 17 des Bundes an einer Tiefsteuerstrategie festhalten.
    solothurnerzeitung.ch 5.4.18
  • Moderate Senkungen bei Unternehmenssteuern
    Nur wenige Kantone haben letztes Jahr die Gewinnsteuern leicht reduziert. Im Tiefststeuerkanton Luzern blieb der Steuersatz stabil bei 12,32 Prozent und ist damit nach wie vor tiefer als in Irland, Liechtenstein und Zypern. luzernerzeitung.ch 4.4.18
  • Maurers neue Steuervorlage hilft den reichen Kantonen
    Welche Kantone von der Reform der Firmensteuern am stärksten profitieren. tagesanzeiger.ch 4.4.18
  • Zug betritt Neuland bei Besteuerung von Blockchain-Start-ups
    Blockchain-Enthusiasten wollen von Zug aus die Welt verändern. An die Steuern haben viele bisher nicht gedacht. derbund.ch 2.4.18